Und ich feiere meinen zweiten Geburtstag
Huj, da bin ich ganz in meinem Element, je mehr Schnee desto besser. Ich liebe es, mich im Schnee zu wälzen, tief zu versinken und mich auf Eis öh Schnee zu legen …


… und im kalten Wasser herumzusprinten, ohne Rücksicht auf die Menschen am Ende meiner Leine. Manchmal schleife ich die ganz schön durch die Gegend.

Dann gucke ich einfach ganz niedlich und ihnen wird wieder ganz warm ums Herz.

Apropos niedlich: Mich gibt’s sogar in Lego.

Flauschig und fluffig mag ich jedoch meine Kumpels lieber. Ich habe schon ein recht grosses Rudel angehäuft. Zuerst quietschen sie fidel, sind fett und prall, so richtig zum Reinbeissen, manchmal knistern ihre Arme frech und sie grinsen mir dreist ins Gesicht. Das vergeht ihnen dann schnell. Im Februar feierte ich meinen Geburtstag mit meiner Gang, da kamen noch mehr Freunde dazu, die nach meiner Feier ausgelaugt waren, ausgequietscht und ausgegrinst, erschlafft – und ja, einige haben sprichwörtlich ihr Gesicht verloren. Die Party war mega, zügellos, wir alle waren ausser Rand und Band …





… und schliefen dann glückselig zusammen ein.


Manchmal darf auch einer mit mir an die frische Luft, was den entgegenkommenden Menschen ein Grinsen oder ein „Jöööö“ entlockt. Ich mag es, wenn Menschen mich anlächeln.

Man stelle sich vor, seit meinem Geburtstag bin ich stolze Eigenheimbesitzerin. Ich habe mein eigenes Haus zum Chillen. Kühl, wenn’s draussen warm ist, warm, wenn’s draussen kalt ist. Ab und zu lade ich einen Kumpel zu mir ein.


Klar gehört zu meinem Leben auch Schule – die Plauschstunde in der HuSchu finde ich meeega. Oh doch, ich bin eine Musterschülerin, die immer weiss, was man von ihr will. Tue ich dann auch, also meistens. Ach, wie sich meine Menschen dann freuen, wie sie strahlen, stolz gucken, fröhlich lachen und mich knuddeln. Und ja, Leckerlis gibt’s auch. Ich habe meinen eigenen Kopf, und das ist gut so.
Natürlich gehört zu jedem Leben auch eine Berufung. Mein Job ist „Chief Happiness Officer“. Ich bin ein CHO, und – das darf ich mit Stolz verkünden – die Allerallerwichtigste überhaupt, ohne mich geht ja gaaaar nichts. Ich bin zuständig für das Wohlergehen der Menschen um mich herum. Ha! Da guckste. Ja, ich bin sozusagen der Mittelpunkt im Büro. Sieht man daran, dass ich sogar mein eigenes Büro bekommen habe.

Manchmal ziehe ich mich auch zurück ins Homeoffice, für Inspiration, Kreativität und innovative Ideen. Puh, das ist manchmal recht anstrengend, im Fall.


Jede Jahreszeit ist besonders und voller Überraschungen. Ich bin gespannt auf die Abenteuer, die der Frühling für mich parat hält, und dankbar für die vielen kleinen Wunder, die mir die Natur schenkt.




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