Ilvy

die kleine Wölfin


Schnee juhee

Spaziergänge am – und noch lieber im eiskalten – Wasser …

… und im bunten Wald …

… mit unermüdlichen Bemühungen, an Holz herumzuzerren und es mitzuschleppen …

… das Studieren anderer Vierbeiner …

… und das ehrfürchtige Bestaunen der Welt um mich herum, das waren bislang die absoluten Highlights (naja, nebst meinem Futternapf und den leckeren Gudis).

(Apropos, da sehe ich doch letztens tatsächlich eine Katze, die ihren Menschen an einer Leine hinter sich her zieht – eine K-a-t-z-e! Da musste ich mich erst mal hinsetzen und die Situation ganz, ganz lange auf mich wirken lassen. Sowas hatte ich noch nie gesehen. Ich meine, das macht doch keinen Sinn. Die Katze kann doch so nicht vor mir wegrennen. Wo bleibt denn da der Spass?)

In der Hundeschule habe ich tolle Gspänli. Wir lernen, trainieren und spielen. Ich kenne und verstehe „Sitz“ (mache es sogar, wenn’s grad gut läuft), gehe ohne Leine im Slalom um andere Hunde/Menschen herum, finde Gudis im Schnee.

Heute waren wir sogar ausserhalb der Einzäunung, wo ich ohne die Menschen an der Leine hinterher zu schleifen im hohen Schnee herumtoben konnte: Mein Mensch sagte mir „Sitz“, dann „Warten“ und lief einfach davon, ziemlich weit einen Hügel hinauf. Ich war selber erstaunt, dass ich sitzen blieb und erst wie ein Pfeil davonstob, als er mich zu sich rief. Dass mich meine Menschen von der Leine liessen, zeugt schon mal von grossem Vertrauen. Mir war dabei bestimmt wohler als ihnen 🙂 Dabei war der Wald mit den Rehen, flinken Eichhörnchen und fluffigen Häschen gar nicht in angenehmer Reichweite.

Zugegeben, beim Zurückrennen war ich derart im Schuss, dass ich an meinem anderen Menschen vorbeigerannt bin und erst bei der Scheune zum Stillstand kam. Kann ich doch nichts dafür. Und wenn man schon mal dort ist, schnüffelt man dann halt so ein bisschen vor sich hin.

Mir zu Ehren hat mein Mensch mir eine Statue gebaut. Ja, ich finde, das habe ich mir echt verdient.


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