und so viele Komplimente
Die Woche verging wie im Flug. Homeoffice ist nach wie vor ganz toll.

In meinem externen Büro gehe ich entspannt mit der Kundschaft um und lege mich zu ihren Füssen. Ist mal keiner da und Pia telefoniert oder macht irgendwelchen Bürokram, wird’s mir langweilig. Da beschäftige ich mich schon mal damit, die Umrandung meines „luäg emau das schönä Bettli“ zu zerkauen und die Polsterung herauszupulen. Obwohl die nach gar nix schmeckt, schmatze ich hörbar, denn nur so bekomme ich dann die Aufmerksamkeit, die ich verdiene. Und ich kann zeigen, dass ich „gruusig“ und „lasii“ grundsätzlich schon verstehe – aber gern mal gucke, wie konsequent und ausdauernd die sind. Beim Gstältli-Anziehen spiele ich immer noch gern „Catch me if you can“, bloss verliere ich dabei jedes Mal. Und Auto fahren finde ich immer noch gruselig, weil’s mir übel wird. Trotz so einem wohlriechenden Spray auf meiner Decke. Mit Stolz kann ich verkünden, dass ich mittlerweile ganz allein ins Auto hinein- und hinaushüpfe.
Ich liebe Spaziergänge im kühlen Wald und hohen Gras, das intensive Beobachten von Vierbeinern, bei dem ich die ganze Welt um mich herum vergesse …



… und das Chillen um mein Haus herum – da helfe ich auch gerne mal beim Jäten.



Sogar von wildfremden Menschen auf der Strasse bekomme ich Komplimente, meist zu meinen Augen und weil ich so lieb bin. Heute musste ich in die Tierarztpraxis, damit ich für die Auslandferien gegen Tollwut geimpft bin. Was es dort alles zu schnüffeln gab! Klar wollte ich hinter jede Tür und in jede Ecke gucken, ich bin sehr neugierig. Sie waren beeindruckt, wie gechillt, entspannt und „grandios“ ich sei, und hey, ich habe „ein Sportlerherz“ und bin topfit. Wusste ich’s doch.

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