Ilvy

die kleine Wölfin


Meine erste Woche

So, nun habe ich meine erste Teilzeit-Arbeitswoche hinter mir. Homeoffice am Montag war toll. Homeoffice kann ich gut. Dösen, Pipi, Dösen, Fressen, Dösen, Pipi, Dösen, Fressen – das nenne ich mal einen strukturierten Arbeitstag. Natürlich habe ich auch schon Weiterbildungskurse begonnen.

Am Dienstag war ich das erste Mal im Büro in Thun. Der Teppich ist ja so fluffig, auch da lässt sich’s gut liegen. Ab Mittag haben wir Überzeit kompensiert – keine Ahnung, was genau ich kompensiert habe. Wir fuhren ins Eriz, und ja, mir wurde nicht zu viel versprochen. Kühles Wasser, grüne, saftige Wiesen und Felder, schattige Wege… Plötzlich stand ich sogar Auge in Auge einem Eichhörnchen gegenüber. Wir erschraken beide gleichermassen.

Klar, legte ich mich dann platt hin, statt ins Auto zu hüpfen. Ich kugelte mich vor Lachen, als Pia nur die Leine mit dem Gstältli in der Hand hatte, aus dem ich elegant hinausgeschlüpft war. Die Spielverderber haben mir nun ein engeres Brustgeschirr geholt.

Abendspaziergänge sind toll. Spielen ist toll – naja, der Spielzeug-Geier ist inzwischen „kopflos“ entsorgt worden, mit dem habe ich kurzen Prozess gemacht. Witzig war auch das Entrollen und Zerkauen einer Rolle Toilettenpapier, die ich mir geschnappt hatte. Ja, ich bringe Leben in die Bude.

Jupi! Heute habe ich erfahren, dass meine Mutter Nikita – wenn alles klappt – bald in ein neues Zuhause umziehen darf. Ich freue mich enorm für sie.

So, nun erhole ich mich mal von dieser Woche, auf meinem gemütlichen Sofa. Das habe ich mir echt verdient.


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