Ilvy

die kleine Wölfin


Zweiter Besuch bei mir in der Hundepension

Wir sehen uns wieder

Überraschung – die Leute aus dem Bernbiet sind wieder da. Die gegenseitige Freude ist gross. Sie laden mich zu einem Spaziergang am See ein. Das Brustgeschirr anziehen, finde ich doof, und leider nützt das Wegrennen und deutlich kommunizieren, WIE doof ich es finde, rein gar nichts. Noch komischer und neu für mich ist das Einsteigen in das Auto. Auch da nützt das Hinlegen und mich Abwenden nicht wirklich viel. Okay, mal drinnen im Auto, ist es gar nicht mehr so schlimm. Das Aussteigen gelingt mir hingegen einiges schneller. Wie das riecht in diesem Wald! Wie interessant es ist, die Nachrichten der vierbeinigen Spaziergänger*innen zu erschnüffeln. Wie die Enten reklamieren und respektvoll rasch ins Wasser watscheln, wenn ich näherkomme. So viele Eindrücke, ich bin begeistert und merke zuerst gar nicht, wie anstrengend das alles für mich ist. Das Einsteigen ins Auto und Sichern finde ich weniger cool, lasse mich aber diesmal nicht mehr so lange bitten. Ich brauche wohl noch ein Paarmal, bis ich mich daran gewöhnt habe. Zurück in der Hundepension von Linda Scheidegger gibt’s ein grosses Hallo, die Hundekumpels wollen alle erfahren, was da los war. Wir kommunizieren ausgiebig und dann lege ich mich einfach grad mal müde und voller neuer Bilder im Kopf neben den Füssen der Berner hin. Nach einiger Zeit laden sie ganz viele Sachen in ihr Auto, Näpfe, Leinen, Decken, Spielzeug … bloss mich lassen sie hier stehen. Was soll das? Sie streicheln mich, reden mit mir, winken – und fahren einfach weg. Ich glaub’s ja nicht. Kommen die mal wieder?